Kurzchronik
„Betrachten wir die Idee, an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen, ist unsere heutige moderne Einrichtung entstanden. Die heutige Lebenshilfe ist ein Vermächtnis der Pioniere Franz Born, Ewald Wagner und Heinz Henrichs, denen wir auch heute noch dankbar sind. Ohne ihr Engagement und ihre jahrzehntelange Unterstützung wäre diese Vision niemals verwirklicht worden.
Unser neues Krippenhaus rundet das Gesamtkonzept eines generationsübergreifenden, familienentlastenden und behindertengerechten Angebots ab. In unserer täglichen Arbeit orientieren wir uns stets an den individuellen Bedürfnissen der Menschen. Da sich diese Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern, ist unsere Arbeit ein fortlaufender Prozess – wir wachsen mit den Menschen.
Heute beschäftigt die Lebenshilfe Mayen über 320 Mitarbeiter. Unsere Angebote reichen von den sogenannten frühen Hilfen für Schwangere und junge Familien, über Krippen und Kindergärten, bis hin zur Jugendhilfe und zur ambulanten sowie stationären Pflege für ältere und beeinträchtigte Menschen. Unsere Maxime bleibt dabei: „Es ist normal, verschieden zu sein.“
Josef Brodam, Geschäftsführer
Eltern, deren Kinder „anders“ sind, finden sich zusammen.
Gründungsversammlung im Mayener Rathaus mit 94 Personen. Die „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Kreisvereinigung Mayen e. V.“ wird gegründet.
Finanzierung für eigene Räumlichkeiten (1,5 Mio. Mark) gesichert.
Neubau des Sonderkindergartens auf der Alten Hohl unter Berücksichtigung modernster Erkenntnisse.
Bezug des Neubaus durch Kinder und Betreuerinnen.
Einweihung der neuen Tagesstätte, erste Betreuung auch für Erwachsene.
Beginn der „Paten- und Partnerschaft Lateinamerika“.
20-jähriges Jubiläum der Lebenshilfe Mayen-Koblenz.
Einweihung der Tagesförderstätte für Erwachsene mit 3 Gruppen und Therapieräumen, u. a. Snoezelenraum.
Erweiterung des heilpädagogischen Kindergartens, Einführung integrativer Gruppen.
Franz Born wird Ehrenvorsitzender (2000).
Start der Jugendhilfe (2004) und Einrichtung weiterer Tagesgruppen und Wohngemeinschaften.
40-jähriges Jubiläum der Lebenshilfe Mayen-Koblenz.
Tod von Franz Born (2006) und Ewald Wagner (2009).
Richtfest und Eröffnung des LebenshilfeHauses, Einrichtung von Krippengruppen.
Gründung der gGmbH für das MZEB.
Neue Wohngruppen, Tagesgruppen, Wohnschule und Erweiterungen der Jugendhilfe.
Umzug des Beratungsbüros ins Haus „Am Heckenberg 47a“.
1966: Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.
1976: Lebenshilfe für geistig Behinderte, Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.
1998: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.
2004: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen, Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.
2014: Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.
Franz Born: Silberne Ehrennadel (1983), Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz (1997)
Ewald Wagner: Ehrennadel in Gold der Bundesvereinigung Lebenshilfe (2000), Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland (2003)